vita


Ich stamme aus Lerbach im Harz, das ist ein Dorf nahe von Osterode am Harz. Dort bin ich am 6. Januar 1965 geboren. Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter, seit 1988 lebe ich in Wolfenbüttel. Hier habe ich an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Elektrotechnik mit der Vertiefung Nachrichtentechnik studiert und seit dem in drei internationalen Unternehmen der Kommunikation, Prozessor- und Halbleiterentwicklung in verschiedenen technischen Bereichen gearbeitet.

2006 entdeckte ich nach und nach eine bis dahin schlummernde Leidenschaft aus der Kindheit und Jugend aufgenommen: Das Zeichnen. Um Techniken zu erlernen begann ich nach Lehrbüchern zu arbeiten. Wesentlich früher als geplant fing ich 2007 in einen Malkurs mit dem Thema Aktmalerei bei Thorsten Freye an der Musikalischen Akademie in Braunschweig an. Seit 2011 besuche ich nun regelmäßig die Kunstschule Meridian e.V. in Braunschweig. Meine Stunden nehme ich bei Tassos Oz. Hier setze ich eigene Ideen um, lerne dabei die Techniken der von mir angestrebten Malerei. Seit 2013 bin ich in den Sommermonaten so oft es geht im „Offenen Atelier“ Lapas, Braunschweig Broitzem, von Ausra Kauschkiene. Seit 2008 habe ich an mehreren Ausstellungen teilgenommen und seit 2014 auch eigene Ausstellungen.

In der Malerei fasziniert mich am allermeisten die Klassische Moderne. Man findet leicht unterschiedliche Angaben über diese Zeitspanne. Eine davon lautet: Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Von den „Issmen“ die in diese Zeit fallen, interessieren mich Teile des Impressionismus, Fauvismus, Kubismus und Expressionismus. Was ich daran spannend finde sind im Wesentlichen zwei Dinge: Meist zeigen die Bilder Gegenständliches das wir kennen, allerdings in einer bis zu extrem anderen Sichtweise. Zum anderen sehen diese Bilder oft sehr einfach aus, sind allerdings ebenso oft Resultat eines spannenden und teilweise längeren Reduktions- und Veränderungsprozesses. Einige Maler der klassischen Moderne mit denen ich mich auseinandersetze sind Paul Cezanne, Vincent van Gogh, Henri Matisse, Pablo Picasso, George Braque, Juan Gris, August Macke und Franz Marc.

Mit literarischen Arbeiten begann ich anlässlich des Café Littéraire 2010 in Braunschweig. Dort habe ich mit meiner ersten Kurzgeschichte teilgenommen. Meine Geschichten sind bisher humorvoll. Seit 2010 kamen tiefgründige und humorvolle Gedichte, sowie ein kurioses Tagebuch hinzu. Die Einträge in diesem Tagebuch beschreiben in humorvoller Weise alltägliche und besondere Erlebnisse. Wie ich für sieben Tage in die Zeit der Klassischen Moderne um 1900 nach Paris gereist und auf den Spuren einiger meiner Malervorbilder gewandelt bin, beschreibe ich im entsprechenden Reisetagebuch. Ich wollte immer schon einmal eine Büttenrede und Rap Texte schreiben - beides ist inzwischen umgesetzt und auf meinen Lesungen vorgetragen. Seit 2014 enthalten meine Lesungen neben diesen literarischen Arbeiten auch Geschichten „hinter“ meinen Bildern.

Meine Themen in Malerei und Literatur sind meist alltägliche Erlebnisse und Dinge. Hiermit Menschen in Ausstellungen und Lesungen einige unterhaltsame Minuten zu bereiten macht sehr viel Freude.